Programm - Rückblick



Der Fundus e.V. sagt DANKE!

Die Mitglieder des Fundus e.V. freuen sich darüber, den Erlös aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf während des Ladenflohmarktes der Familie Schwetje am 14.11. zu erhalten.Die Zuwendung wird der Kulturarbeit der Jugendkunstschule NANU! zugute kommen.


Kunst in Bewegung – Malerei, Fundstücke und Fotografie mit Gunda Kaper-Lührs
Am Samstag, den 05.09.2015 war es soweit, die Ausstellung Kunst in Bewegung wurde eröffnet.
Treffpunkt war um 11.00 Uhr in der Hauptstraße 21. In lockerer Atmosphäre konnten die Besucher auf die Künstlerin und die Organisatoren treffen. Es gab die Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen und sich für seine eigenen Favoriten zu begeistern. Bis zum 26. September luden die Arbeiten der Künstlerin dann zu einem individuellen Kunsterlebnis - rechts und links der Elzer Hauptstraße - ein. Der Kunst- und Kulturverein „Fundus“ gab dann zusätzlich, gemeinsam mit der Künstlerin, über den 5. September hinaus an den Donnerstagen - die Möglichkeit in einen persönlichen Kontakt und Austausch mit Gunda Kaper-Lührs und den Organisatoren zu treten. Hier konnten Interessierte die ausgestellten Arbeiten der Künstlerin auch im Postkartenformat erwerben.

Den Abschluss der Aktion waren zwei Kursangebote mit Gunda Kaper-Lührs zum Thema Collagen und Gesso.

Unterwegs in Feld und Wald
Durch lichten Wald, auf frisch gemähten Graswegen und entlang von Stoppelfeldern rund um das Wäldchen Kendelke führte die märchenhafte Wanderung des Kunst- und Kulturvereins Fundus Elze. Siegfried Hauptmann begleitete die kleinen und großen Teilnehmer(innen) als Märchen- und Geschichtenerzähler Viktor Pax in eine unbekannte und doch vertraute Welt. Spannende Märchenerzählungen wurden serviert, in Natur und Landschaft eingeflochten und natürlich frei erzählt. Da gab es das Märchen vom Ritter, der zum Maulwurf wurde und das Märchen von der Distel, die so gerne in einem Schlossgarten gestanden hätte. Viktor Pax erzählte von einer Zauberlinde, die einen armen Mann reich machte, ihn aber mit der Verwandlung in einen Bären strafte, weil er zu gierig wurde. In einer anderen Geschichte ließ sich ein verärgerter Giftpilz von einem Sonnenscheinchen vertreiben. Schließlich wusste der Märchenerzähler zu berichten, wie der Buntspecht in den Wald kam und warum es einmal ein kräftiges Glockengeläut für die Gerechtigkeit gab. Es waren die Märchen und die Kunst des Erzählens, die an diesem schönen Sommertag Jung und Alt zusammen führten; die Ohren von Eltern, Kindern und Großeltern erreichte und gemeinsame Freude brachten.


Auf einer Reise durch den Stein. Bildhauerworkshop - Bericht LDZ


documenta 13
Die FUNDUS Kunst-und Kulturverein Elze - Tagesfahrt zur Weltkunstschau der documenta 13 in Kassel geriet zu einem Wechselbad zwischen Erstaunen und Verstörung. Die dort zu betrachtenden Kunstobjekte der 150 ausstellenden internationalen Künstler(innen), darunter erstaunlich viele Künstlerinnen, sind für Tagesbesucher allzu weitläufig in der gesamten Innenstadt und weit darüber hinaus verteilt. Der kunstinteressierte Elzer brauchte vor allem gutes Schuhwerk und unbedingt die doc13-maps, in der leider thematische Schwerpunkte fehlten, sowie einen Stadtplan um sich in dieser einmaligen Kunstpräsentation zurechtzufinden. In kleinen Gruppen durchwanderten die Mitgereisten also jeweils nur einige der insgesamt 14 teilweise riesigen Ausstellungsorte, zahlreiche Museen, andere Gebäude, Festsäle, Kinos, Hauptbahnhof und natürlich die erholsame Karlsaue. Zeit und Geduld sich selber an den unzähligen angebotenen Aktivitäten zu beteiligen blieb nicht, ebenso wie die zahlreichen Video- und Medieninstallationen wirklich in Ruhe zu betrachten. Letztlich blieb nur ein Kurztrip durch die dargebotene zeitgenössische Kunstwelt. Die Vielfalt der künstlerischen Ausrucksformen wirklich zu erfassen, war schlichtweg unmöglich. So hatte jede Gruppe letztendlich am Ende des Ausflugs eine andere documenta 13 erlebt. Ob das so Geschaute und Bestaunte wirklich Kunst ist oder nicht, weiß selbst die Leiterin der doc13 nicht zu sagen, wie man in ihrem Manifest nachlesen kann. Es liegt also auch die Kunst im Auge des Betrachters. Nachdenklichkeit, Unverständnis aber auch Begeisterung und Inspiration hielten sich wohl bei den Teilnehmenden die Waage. Für diese Ausstellung, die die Auffassung von Leben in der Gegenwart hinterfragen will, viel viel Zeit zu haben, ist wohl Voraussetzung, um sich auf das Abenteuer documenta 13 wirklich einzulassen.